Weiterhin sollte man auf diversen Internetseiten (dazu zählen viele Porno-, Cheat- und Crackanbieter) auftretende und seltsam anmutende Popups und Javascripte einfach schließen. Dabei muss man darauf achten, wirklich das Fenster zu schließen und nicht auf ein grafisches X in der rechten oberen Ecke hereinzufallen. Manche dieser Anbieter tricksen auch beim Klick auf den Download, indem sie ein neues Fenster mit einem anderen Download über dem eigentlichen Download öffnen. Da wir aber jedes Programm vor dem Ausführen durchscannen, kann uns ja nichts passieren und wir werden schnell auf diesen Trick aufmerksam.
Wie kann man nun sicherer surfen ? Der in Windows implementierte Internet Explorer ist alles andere als sicher, da er noch als das Hauptangriffsziel sämtlicher programmierter Viren, Trojaner und anderer kleiner Scripte gilt. Darum sollte man auf einen Alternativbrowser ausweichen. Derer gibt es allerhand und wie schon vorher, beschränke ich mich auch hier auf meinen persönlichen Favoriten - Opera.
› Installation: (Download - aktuelle deutsche Version heraussuchen)
» Punkt 1: Weiter
» Punkt 2: Ich nehme an
» Punkt 3: beliebig und Weiter
» Punkt 4: beliebig und Weiter
» Punkt 5: Installieren
» Punkt 6: Fertig
Mit Opera haben wir einen sehr fortschrittlichen Browser, der zum Einen über eine interne Fensterverwaltung (Tabs) verfügt, darüber hinaus aber noch viele andere Dinge wie Kurzsuche, Passwortspeicherung, Mausgestik und E-Mail-Verwaltung beherrscht.
› Konfiguration:
» Opera -> Extras:
»› Erscheinungsbild:
»» Im Grunde kann man hier der persönlichen Freiheit freien Lauf lassen, jedoch empfehle ich
»» zur besseren Übersicht, daß man das Erscheinungsbild in etwa wie auf diesem Bild einstellt.
»» Überflüssige Symbole und Leisten kann man mit dem Kontextmenü einfach entfernen.
»» (Rechtsklick -> Von Symbolleiste entfernen)
»» Paneele:
»»› Paneele beliebig einstellen
»»› Paneel-Platzierung: Links
»»› Paneel-Umschalter an der Fensterseite anzeigen: AN
»» Symbolleisten:
»»› Hauptleiste: AN
»»› Persönliche leiste: AUS
»»› Seitenleiste: AN
»»› Statusleiste: AN
»»› Adressleiste: AN
»»› Startleiste: AUS
»»› Ansichtsleiste: AUS
»»› Navigationsleiste: AUS
»»› Fortschrittsanzeige: Als Pop-Up unten auf der Seite
»» Schaltflächen:
»»› Hier kann man die Paneele direkt aus dem Fenster in die jeweiligen Symbolleisten ziehen.
»› Einstellungen:
»» Allgemein:
»»› Beim Starten: Fortsetzen, wo Opera beendet wurde
»»› Startseite: about:blank oder eine eigene Startseite erstellen (HTML-Kentnisse)
»»› Seiten in Tabs öffnen: AN
»»› "Schließen"-Symbol in jedem Tab anzeigen: AUS
»»› Pop-Ups: Unerwünschte Pop-Ups blockieren
»»› Sprache: Deutsch
»» Wand:
»»› "Wand" fragt bei Passworteingaben ab, ob er diese speichern soll.
»»› Mittels ALT + RETURN wird später das gemerkte Passwort einfach eingefügt.
»»› Passwörter sollen von "Wand" gespeichert werden: beliebig
»» Webseiten:
»»› Bilder: Bilder im Cache (bei Klick auf gleichnamiges Symbol aktiviert man Bilder wieder)
»»› Seiten-Zoomfaktor: 100
»»› Rest: beliebig
»» Erweitert:
»»› Fenster u. Seiten:
»»» Seitenwechsel: In der Reihenfolge des letzten Aufrufs
»»» Aufbau beim Laden: Max. 1 Sekunde warten
»»» Symbole der Seiten: Eingebettete Symbole und Favicons
»»» Neue Seiten: Immer maximieren
»»» Aktuelle Seite nutzen: AN
»»» Neue Seite neben der aktiven öffnen: AUS
»»» Bildaufleisten zeigen: AN
»»» Fließendes, weiches Scrolling: AN
»»» Abmessen der Seiten anzeigen: AUS
»»» Tooltipps anzeigen: beliebig
»»› Inhalt, Darstellung:
»»» Aktiven Frame umranden: AUS
»»» Java aktivieren: AUS
»»» Rest: AN
»»› Downloads:
»»» In Opera aktivierte Dateitypen ausblenden: AN
»»» "Schnell-Download"-Verzeichnis: Verzeichnis auf Datenpartition (z.b. d:\downloads)
»»› Programme:
»»» E-Mail-Anwendung: Standard E-Mail-Programm des Computers siehe The Bat
»»» Beim Starten auf Opera als Standardwebbrowser überprüfen: AUS
»»› Verlauf:
»»» Eingegebene Adressen: 200
»»» Besuchte Adressen: 500
»»» RAM-Cache (Memory): Automatisch
»»» Festplatten-Cache: 100 MB
»»» Beim Beenden leeren: AUS
»»» Webseiten prüfen: Alle 5 Stunden
»»» Bilder prüfen: Alle 5 Stunden
»»» Sonstige prüfen: Alle 5 Stunden
»»» Immer bei Weiterleitungen: AN
»»› Netzwerk:
»»» Internationale Webadressen in UTF-8 kodieren: AN
»»» Herkunft (Referrer) übertragen: AN
»»» Automatische Weiterleitung zulassen: AN
»»» Max. Verbindungen pro Server: 64
»»» Max. Verbindungen insgesamt: 128
»»» Browser Identifikation: Als Internet Explorer 6.0 ausgeben
»»› Schnellzugriff:
»»» Mausgesten: beliebig
»»» Optionen der mittleren Maustaste...: in Hintergrund-Seite öffnen
Der Aufbau der Seiten geht möglicherweise in anderen Browsern (z.b. Firefox) ein wenig schneller, jedoch bieten diese nicht den Komfort, den Opera bietet. Opera kann nahezu sämtliche Internetsprachen (HTML, XML, CGI, etc.) korrekt übersetzen. Weiterhin wird die Systemleiste von Windows beim Websurfen geschont, da nun alle Fenster innerhalb von Opera selbst verwaltet werden. Wenn man möchte, kann man seine E-Mails in Opera statt in The Bat verwalten.
Der Hauptaspekt von Opera ist allerdings die einfache Suchfunktion. Gibt man beispielsweise in die Adresszeile "g planetarium" ein, so erscheinen kurz darauf die Google-Ergebnisse für "planetarium". Verschiedene Suchmaschinen kann man einfach mit dem zugehörigen Kürzel aufrufen.
Die Suchfunktion kann man auch erweitern. Allerdings ist hier ein Eingriff in die search.ini notwendig. Beispielsweise kann man die Internationale Filmdatenbank (IMDb) hinzufügen, wie in diesem Beispiel (zum Übernehmen einfach die Datei herunterladen und die Original-search.ini (befindet sich im Opera-Hauptverzeichnis und dem Unterverzeichnis "profile") mit dieser ersetzen. Dazu Opera schließen und neu starten. Fortan ist "im" das Kürzel für Filmsuche (m für movies) und "ia" für Schauspielersuche (a für actors).


